Zahnarzt-Patienten mit niederem Blutdruck

patientinKreislaufprobleme, kalte Hände, schwarz vor Augen. Patienten mit zu niedrigem Blutdruck leiden unter einigen unangenehmen Symptomen. Behandelnde Ärzte müssen über niedrigen Blutdruck informiert werden, um die Medikation bzw. Behandlungsweise entsprechend anzupassen. Ansonsten kann es unangenehme Folgen für alle Beteiligten haben.

Warum dem Zahnarzt mitteilen?

„Eine kleine Spritze, ein bißchen Bohren und mehr nicht“, mag der ein oder andere denken. Auch wenn regulär keine großen Schäden durch niedrigen Blutdruck entstehen, besteht die Möglichkeit von kurzfristigen Sehstörungen, Schwindel, bis hin zur Ohnmacht.

Um das zu vermeiden, muss der Zahnarzt die Dosis der Betäubungsspritze anpassen, z. B. kann eine zu hohe Dosis Adrenalin die Ohnmacht herbeiführen. Auch langes Liegen und Stehen spielt eine Rolle bei Hypotonie. So kann zu rasches Aufstehen nach der Behandlung zur orthostatischen Dysregulation führen. Dabei schießt das Blut in die Beine und steht der Hirndurchblutung nicht mehr zur Verfügung. Dem Patienten wird schwarz vor Augen und er bricht zusammen. Allein dadurch könnte der Patient sich verletzten.

Viele Patienten sind Angstpatienten. Die Aufregung in Verbindung mit dem niedrigen Blutdruck sorgt für plötzlichen Schwindel. Ursache dafür ist der erhöhte Adrenalinstoß. Auch hierauf sollte der Zahnarzt vorbereitet sein. Er muss für eine beruhigende Atmosphäre sorgen und darauf achten, wie es dem Patienten geht.

Maßnahmen vor der Zahnbehandlung

Steht der nächste Zahnarzttermin am Morgen an, kann man einiges unternehmen, um eventuelle Symptome zu vermeiden. Verzichten Sie auf die morgendliche Zigarette und auch auf den Kaffee oder sonstige Energiegetränke. Diese bewirken zwar die Erweiterung der Blutgefäße und sorgen somit für höheren Blutdruck, halten aber nicht lange an. Bringen Sie Ihren Kreislauf mit Wechselduschen in Schwung (wie beschrieben unter: www.niedrigerblutdruck.net). Am besten direkt nach dem Frühsport. Grundlegend sollten Sie sich gesund und vitaminreich ernähren, so wie viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Dann steht auch einem Zahnarztbesuch ohne Angst nichts mehr im Wege.

Bildquelle: © Depositphotos.com / Xalanx

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