Mundgesund trotz Handicap und Alter

Mundhygiene ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch im hohen Alter wird es zunehmend schwieriger, die Mundhygiene und Reinigung selbst durchzuführen. Auch Demenz oder eine Behinderung schränken diese Fähigkeit ein. Zunehmend ist man auf fremde Hilfe angewiesen. Auch in Altenheimen ist es nach wie vor schwierig, die zahnärztliche Versorgung zu sichern. Im Internet gibt es viele Suchportale für Altersresidenten, beispielsweise pflege.de. Diese unterstützen bei der Suche nach Pflegeheimen in der eigenen Umgebung und können Auskunft über, zum Beispiel die zahnärztliche Versorgung geben. Aktuell haben zwei von drei Heimbewohnern Behandlungsbedarf bei der Mundhygiene. Zahnärztliche Besuche werden immer schwieriger. Es herrscht ein Mangel an Versorgungsmöglichkeiten und auch das Pflegepersonal ist oft nicht in der Lage, für eine ausreichende zahnärztliche Versorgung zu garantieren. Dieser Missstand soll durch die Initiative „Mundgesund trotz Handicap und Alter“ abgebaut werden.

 

Zahnärztliche Betreuung und Versorgung älterer und behinderter Menschen

Durch die körperliche oder geistige Einschränkung kann die Mundhygiene, die man sich schwer über die Jahre erhalten hat, innerhalb kürzester Zeit zunichte gemacht werden. Die regelmäßige Zahnpflege und Kontrolle beim Zahnarzt ist auch dann wichtig, wenn man Pflegebedürftig ist. Viele Zahnärzte waren lange Zeit nicht sonderlich vertraut mit den besonderen Bedürfnissen pflegebedürftiger Menschen. Dies ändert sich glücklicher weise allmählich. Auch die Initiative trägt dazu bei. Sie fasst beispielsweise folgende Punkte zusammen, die für die Behandlung pflegebedürftige anders sind. Zum Beispiel ist mir einem höheren Zeitaufwand zu rechnen und die Behandlungsintervalle sind kleiner, da eine regelmäßige und professionelle Reinigung essenziell ist. Der Personalaufwand ist oft deutlich höher, da die Person oft selbst keine Möglichkeit hat, die Zahnarztpraxis aufzusuchen benötigt sie Hilfe dabei. Außerdem ist nicht selten eine medikamentöse Vorbehandlung notwendig, da viele Heimbewohner neben der pflegerischen Betreuungsleistung auch eine medizinische Betreuung genießen. Eine weitere Besonderheit stellt die hohe Wahrscheinlichkeit einer Allgemeinanästhesie oder Sedation bei der Behandlung pflegebedürftiger Menschen dar. Dies sind natürlich nur einige Besonderheiten. Auch die zahnärztliche Versorgung und Pflege von Menschen mit Zahnimplantaten, Brücken oder den Dritten ist wichtig und nicht zu unterschätzen. Genauere Informationen finden sie im PDF-Dokument auf der Seite der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Rheinland-Pflanz.

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